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Vorsicht, auch du wirst überwacht!

Normalerweise fühlt man sich im WINF und IFOM Unterricht unbeobachtet, wenn man seine E-Mails liest, auf Facebook postet oder sich die Zeit mit Onlinespielen vertreibt. Aber Vorsicht, damit ist es jetzt vorbei!


Seit neuestem erscheint in der Taskleiste aller Computer in den PC Räumen ein neues Symbol. Die Farben Rot, Gelb und Blau kennzeichnen es und das Programm dazu heißt Inspector Webfex. Doch was kann dieses Programm eigentlich? Am Lehrer-Computer kann nun jeder Professor einsehen was seine Schüler im Unterricht so treiben. Er weiß nicht nur auf welcher Internetseite du dich gerade befindest, sondern er bekommt pro Minute einen Screenshot deines Bildschirms und kann so genau sehen ob du bei Facebook gerade chattest oder Farmville spielst. Diese Screenübertragungen werden für 3 Tage gespeichert und sind in der Zeitliste immer einsehbar. Hast du also 2 Einheiten IFOM, entstehen 100 Bilder deines Bildschirms die für 3 Tage abrufbar sind.

Außerdem können Internetseiten und Programme, ja sogar die Bildschirme gesperrt werden. Wollt ihr euch noch mehr informieren dann sieht euch einfach die unten angeführte Homepage an. Aber warum haben wir dieses Programm und müssen wir nun um unsere Privatsphäre in der Schule bangen? Um diese und weitere Fragen zu beantworten haben wir mit Frau Professor Libisch ein Interview geführt und die Antworten wollen wir euch nicht vorenthalten.

 


So behält der Professor den Überblick über die Aktivitäten seiner Schüler

 

Benchmark7: Warum wurde das Programm installiert und besorgt?

Professor Libisch: Sie wissen selbst, dass während den Unterrichtsstunden gerne gespielt wird und um das zu verhindern, kann ich nun ganz einfach die Bildschirme sperren und habe die volle Aufmerksamkeit. Es ist besser für die Noten der Schüler.

Benchmark7: Sind die Schüler informiert, dass sie überwacht werden?

Professor Libisch: Nein, da es nur ein Probebetrieb bis März ist gab es auch keine öffentliche Bekanntgabe.

Benchmark7: Ist dieses Programm eine Verletzung der Privatsphäre?

Professor Libisch: Nein, denn in der Schule hat kein Schüler das Recht private Dinge am Computer zu erledigen. Außerdem ist es für die Schüler eine Hilfe wenn ich an ihren Bildschirmen sehe ob sie gut mitkommen und verstanden habe was ich sage.

Benchmark7: Wie viel hat das Programm gekostet?

Professor Libischi: Genau kann ich es nicht sagen. So ca. um die 1000 €

Frau Professor Libisch möchte nochmal darauf hinweisen, dass die Professoren nicht ständig nur beobachten und kontrollieren, sondern das Programm wirklich nur im Bedarfsfall verwendet wird. Natürlich wäre es viel einfacher und sinnvoller gewesen die Lehrercomputer im hinteren Bereich der PC-Räume zu plazieren, da so ein guter Blick auf jeden Computer gewährleistet und das Programm um ca. 1000 € überflüssig geworden wäre. Um dieses Geld hätten wir uns vielleicht sogar eine Uhr für den Turnsaal leisten können.

http://cms.tecomp.at/dplehrer/webfex/122

 

Bildquellen:

Teaser: Google

 Artikel: Homepage Webfex